Vorhandene Potentiale nutzen, attraktives und zeitgemäßes Wohnen und Leben gestalten, wirtschaftlich optimiert und geschickt den Geldbeutel des Bauherren schonen

Zum Vergrößern die Bilder bitte anklicken


Es handelt sich um eine Altbauerweiterung und -modernisierung. Altbauerweiterung und -modernisierung sind immer besonders herausfordernd: Im Fall der Altbauerweiterung und -modernisierung In den Wingert 6 haben wir Bauweisen und Baumaßnahmen gewählt, die möglichst altbauverträglich sind. Sie führen zu den von der Bauherrenschaft beanspruchten Einsparungen von Bauzeit und Baukosten. Unnötige Feuchtigkeitsmengen, die das Bauwerk belasten und später noch zu Schäden durch Schimmelpilzbildung führen können, werden vermieden. Wo immer möglich, werden endbehandelte Bauteile verwendet, um Zeitverzögerungen und teilweise wesentlich schlechtere Qualität in der Ausführung zu verhindern z.B. beim Endanstrich von Heizkörpern, Fenstern, Türen oder Fußleisten. Wir ziehen etwas teurere Konstruktionen preiswerteren vor, wenn hierdurch der Bauablauf relevant beschleunigt werden. Alle zu erhaltenden Bauteile werden vor Beschädigungen geschützt, um teilweise erhebliche Restaurationskosten vorzubeugen. Vorhandene Bauteile werden auf ihre Wiederverwendbarkeit geprüft und wenn vertretbar wiederverwertet. Dies spart Kosten, weil weniger erneuert werden muss. Erhaltene Bauteile tragen auch wesentlich zum historischen Erscheinungsbild des Hauses bei. Veränderungen an der vorhandenen Konstruktion werden gebohrt, gefräst oder mit einer Trennscheibe geschnitten. Folgeschäden durch Einsatz von Presslufthammer oder schwerem Stemmwerkzeug werden so vermieden. Das unsachgemäße Herausstemmen einer Wandöffnung kann den Abfall von großen Flächen Wandputz zur Folge haben, so dass der Beiputz teurer wird als der eigentliche Wanddurchbruch. Vertikale Erschließungsstränge sind bei der Altbaumodernisierung besonders wichtig, da zumeist alle Deckendurchbrüche inklusive der erforderlichen Vor- und Folgearbeiten erst hergestellt werden müssen. Wir nutzen nicht mehr benötigte Kaminzüge für die Unterbringung neuer Ver- und Entsorgungsleitungen. Leitungen werden möglich vor der vorhandenen Konstruktion verlegt und durch entsprechende Schächte verkleidet. Wir wissen: Die Verlegung unter Putz hat umfangreiche Stemmarbeiten, verbunden mit entsprechender Lärm- und Staubbelästigung zur Folge, und erfordert zusätzliche Beiputzarbeiten.